Für den Anfang ganz gut, … Geschwisterkinder sollen nicht mehr zahlen müssen

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Erneut beabsichtigt die Landesregierung das KiföG zu ändern. Nach Aussage aus der Landesregierung sollen zum 01.01.2019 nur noch die ersten Kinder einer Familie in der Kindertagesförderung einen Beitrag bezahlen. Alle weiteren Geschwister sollen von diesen Kosten freigestellt werden, selbst dann, … Weiterlesen

Unsere SchulsozialarbeiterInnen müssen bleiben!

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Demo und Aktion vor dem Landtag in Schwerin Wann? Donnerstag, 8.12.2016 um 11.00 Uhr Wo? Schwerin, Alter Garten (nahe Landtag)   Trotz anders lautender Presseberichte ist die Arbeit der SchulsozialarbeiterInnen für 2017 Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (MSE) nicht gesichert. Derzeit stehen … Weiterlesen

Vollwertige und gesunde Verpflegung in den Kitas zum 01.01.2015 – Wird es so sein?

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„Integraler Bestandteil des Leistungsangebots der Kindertageseinrichtungen ist eine vollwertige und gesunder Verpflegung von Kindern bis zum Eintritt in die Schule“. Es soll sich „an den geltenden Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ orientieren (KiföG §10 Abs. 1a) Aus der SPD-Landtagsfraktion … Weiterlesen

Weggefährten – Eltern und pädagogische Fachkräfte in Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

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Neue Broschüre mit Anregungen, Tipps und Informationen für Eltern mit Kindern in Kita und Hort in M-V Die vom ISBW – Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung auch mit unserer Unterstützung erstellte Broschüre bietet viele interessante Informationen und Anregungen zusammengefasst. … Weiterlesen

Einladung zum Informationsabend

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09. Januar 2014 um 18:00 Uhr in der Integrative Kita „Einstein“ der Lebenshilfe Neubrandenburg,  Einsteinstraße 12, 17036 Neubrandenburg Liebe Elternvertreter_innen, nach den Diskussionen in den Gremien des Kreises wurde Anfang Dezember 2013 durch den Kreistag Mecklenburgische Seenplatte eine neue Satzung … Weiterlesen

Fassungslos über angeblich „faule Eier“

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Das Rehazentrum Neustrelitz hat für seinen Kindergarten die Eltern- beiträge erhöht. Die lange angekündigte Maßnahme ist offensichlich an einigen wenigen Vatis und Muttis vorbeigegangen. Neustrelitz.Thomas Kollberg hat es das Osterfest verhagelt. Am Gründonnerstag rief er bei der Strelitzer Zeitung an … Weiterlesen

Verbände befürchten höhere Elternbeiträge in der Kita

Kita-Träger fordern eine grundlegende Finanzreform statt einer alleinigen Krippen- Beitragssenkung um 100 Euro. Der Bürokratieaufwand treibe die Kosten in die Höhe.

von Angela Hoffmann für Nordkurier

Kritik am Wahlgeschenk der SPD: Die geplante Reduzierung der Elternbeiträge für Krippenplätze ab dem 1. August 2012 um 100 Euro stößt bei sozialen Verbänden und Kita-Trägern auf Skepsis. Aus familienpolitischer Sicht sei die Absenkung zwar zu begrüßen, sagte Elke Löhr von der Caritas Mecklenburg gestern bei der öffentlichen Anhörung zur Kita-Finanzierung im Finanzausschuss des Landtags. Umfragen hätten jedoch gezeigt, dass die Mehrheit der Eltern lieber eine Verbesserung der Qualität bei der Betreuung wünsche. Schließlich weise MV den bundesweit schlechtesten Personalschlüssel in den Einrichtungen auf und die geplante Verbesserung in diesem Bereich sei noch nicht ausreichend.

Ohne eine grundlegende Finanzreform mit Deckelung aller Elternbeiträge führe die alleinige Absenkung in der Krippe außerdem nicht zum Ziel, so die Kritik. Vielmehr treibe die zunehmende Verwaltungsbürokratie die Gesamtkosten in die Höhe, warnte auch Christina Hömke vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. „Wenn sich hier nichts ändert, werden die Elternbeiträge im nächsten Jahr insgesamt wieder steigen.“

Unterstützung soll gebündelt werden

Der Vorschlag der Liga der Wohlfahrtsverbände in MV: Die Elternbeiträge für Kita-Plätze müssen begrenzt, landesweit vereinheitlicht und sozial gestaffelt werden. Die Verantwortung soll bei den örtlichen Trägern der Jugendhilfe zusammenlaufen. Statt mehrerer Fördertöpfe für verschiedene Leistungen soll die Unterstützung gebündelt werden. „Die jetzige Bürokratie geht zu Lasten der Erzieherinnen, die immer weniger Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben haben“, gab Christian Feldmann vom Landeselternbund zu bedenken.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Landesregierung die Probleme weiter leugnet“, meinte Jacqueline Bernhardt von der Linksfraktion nach der Anhörung. Durch das Bildungspaket und die Absenkung der Elternbeiträge im Vorschuljahr habe sich eine überbordende Bürokratie entwickelt. Diese werde nun mit der geplanten Elternbeitragssenkung für Krippenplätze noch verstärkt. Es bestehe die Gefahr, dass die Träger den Mehraufwand auf die Eltern umlegen müssten. „Dies führt die geplante Entlastung der Eltern ad absurdum.“

Der CDU-Sozialexperte Bernd Schubert versprach nach der Anhörung, das Bürokratieproblem bei der Novellierung des Kita-Gesetzes anzugehen. Bei der Verbesserung der Qualität in den Kitas sei Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren aber bereits gut vorangekommen.

Das betonte auch Jörg Heydorn von der SPD. Bei aller Kritik hätten die Verbände in der Anhörung auch gewürdigt, dass sich das Land bei der Kita-Förderung auf dem richtigen Weg befinde und große Akzente gesetzt habe. Den Hinweis, dass die jährliche Aufstockung der Landesmittel um zwei Prozent nicht ausreiche, wies Heydorn zurück. Schließlich habe das Land seine Finanzierung zusätzlich auf eine Pro-Platz-Förderung umgestellt.

Quelle: Nordkurier vom 08.05.2012