Als ob es ums Aufpassen gehen würde!

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Der Norkurier berichtet wieder einmal über den Fachkräftemangel in den Kitas und die aktuelle Gesetzesänderung. Bereits in der Überschrift wird aber deutlich, dass die Redakteuerin einen völlig anderen Ansatz als wir hat und entsprechend leider auch nur die Position ausgewählter … Weiterlesen

Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut

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Petition an die Parteien zur Bundestagswahl 2017 Jedes Kind ist gleich viel wert – Kinderarmut endlich wirksam bekämpfen. Drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in Armut. Es geht darum, diesen Kindern jetzt ein Leben mit Perspektiven und ohne … Weiterlesen

Unsere Kinder sind keine Betonklötze!

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Zur geplanten Umstellung der Vollverpflegung als integraler Bestandteil des Leistungsangebotes in den Kindertagesstätten M-V nach dem KiföG § 10 (1a) ab dem 1. Januar 2015, erklärt der Vorsitzende des Kita-Elternrates im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (KitaErMSE) Monty Schädel: Hier werden Bausteine … Weiterlesen

Eltern haben alleinig die Kosten der Verpflegung zu tragen

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Während die SPD-Fraktion im Landtag noch am 30.09.2014 schreibt „Wir werden als Landespolitiker übrigens genau hinschauen, dass die neue Regelung bei der Verpflegung nicht von Trägern genutzt wird, quasi durch die Hintertür die Eltern mehr zu belasten“ hat der Landrat … Weiterlesen

„Sonnenblume“ fällt Geldnot zum Opfer

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Kita in Weitin muss im Sommer schließen von Paulina Jasmer für den Nordkurier – Neubrandenburger Zeitung (06.03.2013) Die Kita-Schließung in Weitin ist ein Schock für Kinder, Eltern und Erzieher. Was soll nun mit ihnen passieren? Eine Mutter will diese Entscheidung … Weiterlesen

Verbände befürchten höhere Elternbeiträge in der Kita

Kita-Träger fordern eine grundlegende Finanzreform statt einer alleinigen Krippen- Beitragssenkung um 100 Euro. Der Bürokratieaufwand treibe die Kosten in die Höhe.

von Angela Hoffmann für Nordkurier

Kritik am Wahlgeschenk der SPD: Die geplante Reduzierung der Elternbeiträge für Krippenplätze ab dem 1. August 2012 um 100 Euro stößt bei sozialen Verbänden und Kita-Trägern auf Skepsis. Aus familienpolitischer Sicht sei die Absenkung zwar zu begrüßen, sagte Elke Löhr von der Caritas Mecklenburg gestern bei der öffentlichen Anhörung zur Kita-Finanzierung im Finanzausschuss des Landtags. Umfragen hätten jedoch gezeigt, dass die Mehrheit der Eltern lieber eine Verbesserung der Qualität bei der Betreuung wünsche. Schließlich weise MV den bundesweit schlechtesten Personalschlüssel in den Einrichtungen auf und die geplante Verbesserung in diesem Bereich sei noch nicht ausreichend.

Ohne eine grundlegende Finanzreform mit Deckelung aller Elternbeiträge führe die alleinige Absenkung in der Krippe außerdem nicht zum Ziel, so die Kritik. Vielmehr treibe die zunehmende Verwaltungsbürokratie die Gesamtkosten in die Höhe, warnte auch Christina Hömke vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. „Wenn sich hier nichts ändert, werden die Elternbeiträge im nächsten Jahr insgesamt wieder steigen.“

Unterstützung soll gebündelt werden

Der Vorschlag der Liga der Wohlfahrtsverbände in MV: Die Elternbeiträge für Kita-Plätze müssen begrenzt, landesweit vereinheitlicht und sozial gestaffelt werden. Die Verantwortung soll bei den örtlichen Trägern der Jugendhilfe zusammenlaufen. Statt mehrerer Fördertöpfe für verschiedene Leistungen soll die Unterstützung gebündelt werden. „Die jetzige Bürokratie geht zu Lasten der Erzieherinnen, die immer weniger Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben haben“, gab Christian Feldmann vom Landeselternbund zu bedenken.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Landesregierung die Probleme weiter leugnet“, meinte Jacqueline Bernhardt von der Linksfraktion nach der Anhörung. Durch das Bildungspaket und die Absenkung der Elternbeiträge im Vorschuljahr habe sich eine überbordende Bürokratie entwickelt. Diese werde nun mit der geplanten Elternbeitragssenkung für Krippenplätze noch verstärkt. Es bestehe die Gefahr, dass die Träger den Mehraufwand auf die Eltern umlegen müssten. „Dies führt die geplante Entlastung der Eltern ad absurdum.“

Der CDU-Sozialexperte Bernd Schubert versprach nach der Anhörung, das Bürokratieproblem bei der Novellierung des Kita-Gesetzes anzugehen. Bei der Verbesserung der Qualität in den Kitas sei Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren aber bereits gut vorangekommen.

Das betonte auch Jörg Heydorn von der SPD. Bei aller Kritik hätten die Verbände in der Anhörung auch gewürdigt, dass sich das Land bei der Kita-Förderung auf dem richtigen Weg befinde und große Akzente gesetzt habe. Den Hinweis, dass die jährliche Aufstockung der Landesmittel um zwei Prozent nicht ausreiche, wies Heydorn zurück. Schließlich habe das Land seine Finanzierung zusätzlich auf eine Pro-Platz-Förderung umgestellt.

Quelle: Nordkurier vom 08.05.2012